Sachverständigenbüro
für Geothermie
Dr. Claus H. Heske



Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger

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    Sachverständigenbüro
    für Geothermie
    Dr. Claus H. Heske
    Montessoridyk 7
    47803 Krefeld


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    Termine nach Vereinbarung

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      +49 (0)2151 603 618-7

    De-Mail    claus.heske@web.de-mail.de
    Informationen zur rechtssicheren Kommunikation per De-Mail erhalten Sie beim De-Mail-Infoportal oder beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Leistungsspektrum

  • Gerichtsgutachten
  • Schiedsgutachten
  • Privatgutachten
  • Schlichtung
  • Mediation
  • Beratung
  • Prüfung von Angeboten
  • Prüfung von Dokumentationen
  • Prüfung von Planungsunterlagen
  • Baubegleitende Qualitätskontrolle

Das Sachgebiet des Sachverständigen für Geothermie

Informationsblatt zum Sachgebiet Oberflächennahe Geothermie zum Download im PDF-Format:
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   zum Ausdruck in DIN A4

Sind die Stromkosten für ihre Wärmepumpe zu hoch?
Wird ihr Haus nicht warm?
Schaltet ihre Wärmepumpe ständig auf Störung?
   (Niederdruckstörung, Hochdruckstörung, Soledruck etc.)
Taktet die Wärmepumpe ihrer Ansicht nach zu häufig?
Sinkt die Quellentemperatur zu schnell ab?
Ist der Erdwärmesondenkreis nicht dicht? Druckabfall im System?
Gibt es Probleme mit der Brunnenpumpe oder den Brunnen?
Haben Sie Zweifel, ob die Effizienz ihre Wärmepumpe den Angaben bei der Auftragsvergabe entspricht?
Schaltet die elektrische Zusatzheizung ein und verursacht hohe Stromkosten?
Haben sie Vereisungen, Hebungen, Setzungen, Vernässungen oder sonstige Veränderungen auf ihrem Grundstück oder an der Anlage festgestellt?

Bei Gebäuden mit einer erdgekoppelten Wärmepumpe zur Beheizung, Kühlung und Warmwasserbereitung ist häufig nicht die Wärmepumpe oder die Wärmeverteilung im Haus der Auslöser für Fehlermeldungen, Mängelbeanstandungen und Streitigkeiten, sondern eine nicht fachgerecht geplante oder hergestellte Wärmequelle (Erdwärmesonden, Brunnen, Erdwärmekollektor etc).
Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Geothermie kann die Ursachen hierfür herausfinden, ihnen diese in verständlicher Sprache erläutern und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Passt die Auslegung (Dimensionierung) der Wärmequelle zur Wärmepumpe und dem Wärmebedarf der Nutzer?
Wurden bei der Erschließung der Wärmequelle, beim Bohren, Baggern und Rohre verlegen alle Normen und Richtlinien sowie die Auflagen der wasserrechtlichen Genehmigung beachtet?
Wurde für die Errichtung der Erdwärmesonden oder der Brunnen ein geeignetes Bohrverfahren und geeignete Materialen verwendet?
Fanden die geologischen und hydrogeologischen Gegebenheiten des Standorts sowie eine geotechnische Risikobewertung Eingang in die Planung?
Wurden insbesondere bei Brunnen-Anlagen ausreichend Voruntersuchungen wie z.B. Pumpversuche und Grundwasseranalytik durchgeführt?
Passt die Wärmepumpe zum Wärmebedarf des Gebäudes und der geplanten Nutzung?
Wurden für die Auswahl der Wärmepumpe alle erforderlichen Untersuchungen und Berechnungen durchgeführt?
Wurden die Förderbedingungen eingehalten?

Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Geothermie kann ihnen all diese Fragen beantworten.

Die Nutzung von Geothermie (Erdwärme) ist eine klima- und umweltfreundliche, CO2-neutrale, vielseitige, und hoch effiziente Möglichkeit zur Beheizung und Kühlung von Gebäuden, zur Warmwasserbereitung und zur Energiespeicherung. Es gibt eine Vielfalt von Möglichkeiten diese zu erschließen und für uns nutzbar zu machen. Über einen Wärmetauscher wird die Erdwärme dem Untergrund entnommen, einer Wärmepumpe zugeführt und von dieser auf das Niveau gehoben, welches für die Beheizung des Gebäudes oder die Warmwasserbereitung benötigt wird. Als Wärmetauscher kommen je nach Standortgegebenheiten und Projektanforderungen unterschiedliche Systeme zum Einsatz:

  • Erdwärmesonden
  • Erdwärmekollektoren
  • Erdwärmekörbe
  • Energiepfähle
  • Brunnen
  • thermisch aktivierte erdberührende Bauteile
  • und Sonderbauformen wie in Abwasserkanälen, Flüssen, Seen, Meeren etc. verbaute Wärmetauscher

Alle vorgenannten Systeme können sowohl in ihrer baulichen Ausführung als auch in ihrer marketingtechnisch motivierten Benennung mannigfaltige Variationen aufweisen. Gemein ist ihnen jedoch immer, dass sie die Erdwärme am Standort erschließen und nutzbar machen. Auch eine direkte Nutzung der Erdwärme ohne Einsatz einer Wärmepumpe oder Kältemaschine ist möglich. Die direkte Kühlung (free cooling) von Gebäuden ist weit verbreitet und macht die Nutzung von Erdwärme besonders effizient, da mit einem System ohne zusätzliche Installationen geheizt und gekühlt werden kann. Seit einigen Jahren erfahren kalte Nahwärmenetze (Anergienetze) mit Erdwärme und zentralen oder dezentralen Wärmepumpen insbesondere bei Neubausiedlungen einen starken Zuwachs.

Bei den mannigfaltigen Möglichkeiten zur Erschließung und Nutzung von Geothermie bleibt es nicht aus, dass Fehler bei der Dimensionierung der Anlagen und bei der Bauausführung derselben gemacht werden. Häufige Ursache für das Auftreten von Mängeln ist wie bei vielen anderen Gewerken auch, die Schnittstellenproblematik zwischen verschiedenen Fachplanern und den ausführenden Handwerkern.

Die mögliche Fehlerkette zu untersuchen und Ursachen für vermeintliche Mängel aufzudecken ist Aufgabe des öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Geothermie.

Zur Person

Herr Claus H. Heske promovierte 2003 zum Dr. rer. nat. am Lehrstuhl für Angewandte Geologie (AGK), an der Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften der Technischen Universität Karlsruhe, welche sich 2009 nach Zusammenschluss mit dem Forschungszentrum Karlsruhe in Karlsruher Institut für Technologie (KIT) umbenannte. Der Promotion vorausgegangen war ein Studienabschluss als Diplom-Geologe mit den Schwerpunkten Hydrogeologie, Ingenieurgeologie, Geophysik, Regionale und Historische Geologie. Vor dem Studium absolvierte Herr Dr. Heske eine zweistufige Berufsausbildung bei IBM Deutschland GmbH zum Nachrichtengerätemechaniker und Informationselektroniker. Nach der Promotion war Herr Dr. Heske bis 2015 in einem international tätigen Ingenieurbüro mit 18 Niederlassungen in Deutschland und weltweit rund 5.000 Mitarbeitern für den Auf- und Ausbau des Bereichs Geothermie verantwortlich. Von 2015 bis 2020 war Herr Dr. Heske wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationale Geothermal Centre (GZB) und der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG).

Der ö.b.u.v Sachverständige und das Sachverständigenwesen

Die öffenliche Bestellung und Vereidigung

Die öffentliche Bestellung und Vereidigung (ö.b.u.v.) von Sachverständigen wird in § 36 Gewerbeordnung (GewO) geregelt. Danach werden Sachverständige öffentlich bestellt, wenn sie besondere Sachkunde auf einem bestimmten Sachgebiet nachweisen und keine Bedenken gegen ihre persönliche Integrität bestehen. Sie werden darauf vereidigt, dass sie ihre Gutachten und sonstigen Leistungen unabhängig, unparteiisch, gewissenhaft, weisungsfrei und persönlich erbringen.
Der Sachverständigenbeweis ist eines der häufigsten Beweismittel im Gerichtsverfahren. Richter müssen regelmäßig über streitige Sachverhalte entscheiden, für deren Beurteilung sie auf fremde Expertise angewiesen sind. Mit Ihrer Arbeit leisten Sachverständige daher einen sehr wichtigen Beitrag zur Herbeiführung einer gerechten, dem Rechtsfrieden dienlichen Entscheidung.
Auf YouTube finden Sie unter IHK einfach erklärt: "Sachverständige" ein anschauliches Erklärvideo hierzu.

Woran erkennt man einen ö.b.u.v. Sachverständigen?

Der ö.b.u.v. Sachverständige erhält von der bestellenden Kammer eine Bestellungsurkunde, einen Sachverständigenausweis und einen Rundstempel. In den beiden Dokumenten und im Stempel ist jeweils genau angegeben, für welches Sachgebiet der Sachverständige öffentlich bestellt und vereidigt ist. Außerdem hat der Sachverständige im Rahmen seiner Sachverständigentätigkeit auf seine öffentliche Bestellung hinzuweisen (z. B. im Briefkopf) und seine Gutachten mit dem entsprechenden Rundstempel zu versehen.




Weiterführende Informationen zum Sachverständigenwesen erhalten Sie unter: